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Berufliche Schulen in Bayern

Evangelische Berufliche Schulen wollen Fachkompetenz und personale Kompetenz vermitteln. Die jungen Menschen sollen befähigt werden, die anstehenden beruflichen Herausforderungen in verschiedensten diakonischen Handlungsfeldern kompetent, verantwortungsvoll und in gesellschaftlicher Verantwortung zu meistern. So stehen im Mittelpunkt des Lernens an der Beruflichen Schule und der beruflichen Ausbildung zum einen Wissen und Fertigkeiten, zum anderen Sozialkompetenz und Selbstständigkeit, die die Schüler*innen und Studierenden der beruflichen Schulen auf eine selbstständige und eigenverantwortliche Arbeit als Fachkraft vorbereiten sollen.

Dabei wird besonderer Wert auf ein Lernen in vollständigen Handlungsvollzügen und engem Theorie-Praxis-Bezug gelegt. Durch forschendes Lernen und erwachsenengerechte Lehr- und Lernformen wird eine professionelle Haltung entwickelt, die das tragfähige Fundament für die berufliche Zukunft der jungen Frauen und Männer bildet. Lernen an einer Beruflichen Schule ist gelungen, wenn Vertrauen in eigene Handlungskompetenzen für unterschiedliche berufliche Rollen und Handlungsfelder entstanden ist. Dadurch bekommen die Schüler*innen und Studierenden Mut, neue berufliche Herausforderungen anzunehmen und sich gerne auf einen lebenslangen Lernprozess einzulassen.

Evangelische Berufliche Schulen bereiten auf ein breites Spektrum an Berufen mit Menschen vor.

Fähigkeiten entwickeln.

Damit (junge) Menschen zu Persönlichkeiten reifen und ihre Zukunft verantwortungsbewusst gestalten.

Für Werte einstehen.

Damit (junge) Menschen sich als von Gott geliebt und wertvoll verstehen, voll Zuversicht und Selbstvertrauen die Welt entdecken und ihre Freiheit zum Wohl des Ganzen leben.

Lebenswege begleiten.

Damit (junge) Menschen die Welt als wertvollen Ort erleben und ihren Platz in der Gesellschaft finden.

Berufliche Schulen mit evangelischem Profil.

„Die Reformation ist keineswegs nur ein kirchliches und theologisches, sondern ein universales Ereignis unserer deutschen und europäischen Geschichte mit weitreichenden und letztlich weltweiten, wirkungsgeschichtlichen Folgen. Die Reformation war auch eine gesamtgesellschaftliche Bildungs-, Freiheits- und Emanzipationsbewegung. Sie ist ein unverlierbarer Teil unseres geistigen Erbes und unserer kulturellen Identität."
(Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung)

Die Evangelische Kirche hat sich von Beginn an unter anderem darauf konzentriert, Menschen zu bilden und sie zu qualifizieren. Die Mündigkeit der Evangelischen setzte stets Wissen voraus. Dies hatte auch Auswirkungen auf die Schulbildung. So kümmerte sich Joachim Reichsgraf von Ortenburg um die Errichtung einer Schule und die Anstellung eines Lehrers. Später führte Amalia Regina Reichsgräfin zu Ortenburg im Jahre 1703 schließlich die Allgemeine Schulpflicht für Jungen und Mädchen ein – 99 Jahre vor Bayern. Schule und Kirche waren somit immer eng miteinander verbunden. Den Abschluss der Schulpflicht, die vom 5. bis zu 12. Lebensjahr galt, bildete die Konfirmation. Dieses Ereignis bildete den Übergang in das Erwachsenen- und Berufsleben. Zu den ältesten evangelischen Schulgründungen in Bayern zählen die heutige Evangelische Realschule in Ortenburg, deren Vorläufer eine Konfirmandenausbildungsstätte und seit 1898 eine Haushaltungsschule waren.

In den großen Handlungsfeldern der Diakonie liegen die Schwerpunkte der beruflichen Ausbildung an den evangelischen beruflichen Schulen begründet: Alten- und Krankenpflege, Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen sowie die Behindertenhilfe bilden heute noch die Schwerpunkte der evangelischen beruflichen Schulen in diakonischer und kirchlicher Trägerschaft. Die evangelischen Träger dieser beruflichen Schulen verbinden mit ihrem Bildungsangebot eine professionelle berufliche Ausbildung nach höchsten Standards und das Bemühen, die zukünftigen Fachkräften durch intensive Auseinandersetzung, Reflexion und Angebote zur Persönlichkeitsbildung in ihrer Haltung zu stärken und sie in die Lage zu versetzen, mit ihrem beruflichen Handeln das evangelische Profil ihrer Einrichtung mitzugestalten.

Die berufliche Schule ist entscheidend ist für die Haltungen, die Studierende und Praktikant*innen in ihrer eigenen pädagogischen Praxis zu realisieren bereit sind. All das, was im zukünftigen pädagogischen Feld als Haltung, als berufliches Handeln, als Menschenbild von den Mitarbeitenden verlangt und erwartet wird, soll sich in der Ausbildung als Theorie und als erlebte, pädagogische Erfahrung zeigen.

„Wissen und Bildung sind entscheidend für die Fähigkeit eines jeden Menschen, Mündigkeit zu erlangen, sich für die eigenen Rechte einzusetzen und sich gemeinschaftlich für grundlegende Rechte anderer einsetzen zu können.“
(Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung)

Gelungenes Lernen setzt gelungene Interaktion voraus, in der Lehrende und Lernende gleichermaßen handeln. Auf dieser Grundlage zeichnen sich ein neues Rollenverständnis und eine differenzierte Grundhaltung der Lehrenden ab. Diese agieren als verantwortliche Vermittler und Impulsgeber, Moderatoren, Berater, Coaches und als Lernende; sie bieten Verlässlichkeit und Transparenz bei gleichzeitiger Rollenklarheit. Gelungenes Lernen initiiert einen Lernprozess zwischen den Teilnehmenden. Gelungenes Lernen versetzt unsere Studierenden in die Lage, Fühlen, Wissen, Denken und Handeln zu integrieren und führt damit zu Souveränität, zu Bewusstheit und Reflexivität, zum gezielten Agieren, zu zunehmender Urteilsfähigkeit und Sicherheit, zum Wahrnehmen und Zulassen von Vielfalt und zu zunehmender Differenziertheit.

Nach unserem Unterrichtsverständnis legen wir an beruflichen Schulen großen Wert auf die persönliche Unterstützung von Schülerinnen und Schülern und auf praktische Anwendung der Lehrinhalte. Die Nutzung digitaler Werkzeuge ist an jeder beruflichen Schule selbstverständlich gängige Praxis, ebenso wie das interdisziplinäre Finden von Lösungen für professionelle Handlungssituationen. Unsere beruflichen Schulen zeichnen sich durch eine offene, wertschätzende und freundliche Atmosphäre aus, in der sich jede*r Einzelne von Gott angenommen weiß und sich selbst und sein Gegenüber als einzigartig annimmt.

Unser Menschenbild fußt auf biblischen und humanistisch-reformpädagogischen Traditionen und ist geprägt von der diakonisch-kirchlichen Arbeit. Als christliche Einrichtungen pflegen wir auch an unseren beruflichen Schulen regelmäßige Andachten und Gottesdienste. An Evangelischen Fachakademien können die Studierenden ein Religionspädagogisches Zertifikat erwerben. Auszubildende und Studierende, die einer anderen Konfession oder Religion angehören, sind an unseren beruflichen Schulen willkommen.

Sicherstellung und Begleitung des Lernfortschritts

Der Lernfortschritt wird an vielen beruflichen Schulen durch ein Entwicklungsportfolio und Feedbackinstrumente begleitet. Theorie und Praxis sind in der beruflichen Bildung eng miteinander verbunden. Auszubildende und Studierende werden durch Fachkräfte in ihren Praxiserfahrungen begleitet. Anleiter*innen tauschen sich bei gemeinsamen Treffen aus.

An vielen unserer beruflichen Schulen ist es möglich, Praktika im Ausland zu absolvieren (z. B. Ungarn, Spanien, Tansania).

Im Folgenden finde Sie eine Auflistung aller Beruflichen Schulen in evangelischer und diakonischer Trägerschaft:

Fachakademie für Sozialpädagogik.

„Erzieherinnen und Erzieher nehmen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsaufgaben für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter bis 27 Jahre (vgl. § 7 SGB VIII) in den verschiedenen Arbeitsfeldern selbstständig wahr.

Sie arbeiten familienergänzend, -unterstützend oder –ersetzend“ (BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UNTERRICHT UND KULTUS 2013: Lehrplan für die Fachakademie für Sozialpädagogik, S. 5).

Evangelische Fachakademien bereiten auf diese unterschiedlichen Handlungsfelder vor. Unsere Fachakademien sind Lern-, Begegnungs- und Erfahrungsräume für Lernende und Lehrende gleichermaßen. Ihnen ist eine Kultur des Miteinanders wichtig, die Lernfreude fördert – lernen darf auch Spaß machen!

Ausbildung bedeutet für Evangelische Fachakademien partizipatives Handeln in einem dialogischen Lehr- / Lernverhältnis.

Deshalb ist für die unterrichtliche Arbeit besonders wichtig:

  • eine offene Lernatmosphäre,
  • die eigene und die gemeinsame Weiterentwicklung in Lernprozessen (Partizipation),
  • Ressourcenorientierung,
  • und eine positive Fehlerkultur.

An Fachakademien für Sozialpädagogik besteht für Studierende in der Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher die Möglichkeit, die Berechtigung zu einem weiterführenden Studium zu erwerben.

Berufsfachschule für Ergotherapie.

Ergotherapeut*innen können sich an zwei Berufsfachschulen für Ergotherapie in Nördlingen und Neuendettelsau die Expertise für ihre berufliche Tätigkeit aneignen. Unter den Beruflichen Schulen in evangelischer Trägerschaft gehören diese beiden Beruflichen Schulen in Nördlingen und Neuendettelsau zu den Jüngeren!

Ergotherapeut*innen haben ein vielfältiges berufliches Einsatzfeld: Sie können in Kliniken, Pflegeheimen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Förderschulen oder einer Ergotherapiepraxis arbeiten. Ergotherapie wird in verschiedenen Berufsfeldern eingesetzt, darunter Pädiatrie, Orthopädie, Geriatrie, Neurologie und Psychiatrie.

Berufsfachschule für Diätassistent*innen.

Diätassistentinnen und Diätassistenten arbeiten in vielfältigen Tätigkeitsfeldern, beispielsweise

  • in der Planung und Bereitstellung diätetischer Kost im Bereich von Krankenhäusern, Fachkliniken, Sanatorien und Reha-Zentren sowie die entsprechende Diät- und Ernährungsberatung
  • im Bereich der Gesundheitsvorsorge, zum Beispiel bei Krankenkassen, Gesundheitsämtern, Kurverwaltungen, Seniorenheimen, Selbsthilfegruppen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung

Fachschulen für Heilerziehungspflege.

Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger sind sozialpädagogisch und pflegerisch ausgebildete Fachkräfte. Sie sind zuständig für die Bildung, Assistenz, Beratung und Pflege von Menschen mit Behinderungen aller Altersstufen. Bei Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen nehmen sie darüber hinaus erzieherische Aufgaben wahr. Einen wichtigen Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet die gemeinsame Gestaltung des Alltags und der Freizeit. Heilerziehungspfleger arbeiten im Team mit anderen Berufsgruppen und Fachdiensten auf allen organisatorischen Ebenen zusammen.

Evangelische Fachschulen für Heilerziehungspflege legen neben der fachlich fundierten Ausbildung besonderen Wert auf die Persönlichkeitsbildung.

 

Wirtschaftsschule.

Auch die Wirtschaftsschule zählt gemäß Art. 14 des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen zu den beruflichen Schulen. Sie ist eine berufsvorbereitende Schule, die eine allgemeine Bildung und eine berufliche Grundbildung im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung verknüpft. Die Wirtschaftsschule führt zum bundesweit anerkannten mittleren Schulabschluss.

Der Christliche Schulverein Hanau und Kahl, als Träger der Paul-Gerhardt-Schule ist der Träger der einzigen Evangelischen Wirtschaftsschule in Bayern. Hier werden folgende zwei Formen angeboten: Die Wirtschaftsschule Klasse 6 – 10 mit Orientierungsklasse in Jahrgangsstufe 7
und die 2-stufige Wirtschaftsschule Klasse 10 – 11
.

Die Wirtschaftsschule eignet sich am besten für SchülerInnen, die sich kompetent, praxisnah und zielorientiert für eine kaufmännische oder verwaltende Berufstätigkeit in Handels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen aber auch im Handwerk qualifizieren wollen. Neben den allgemeinbildenden Fächern, wie Englisch, Deutsch und Mathe bilden die kaufmännischen Fächer einen großen Schwerpunkt.
Die erworbenen theoretischen Kenntnisse werden in realen Übungsfirmen in die Praxis umgesetzt. In Kahl am Main gibt es zurzeit drei reale Schülerfirmen: Zum einen den McPaper School Shop, bei dem die Schüler in den Pausen Schreibwarenartikel verkaufen und zum anderen das Bistro Paula, das in der Mittagspause für alle geöffnet ist. Hier werden Snacks und Getränke verkauft. Als dritte Firma wurde „Travel Organisation“ gegründet. Hier organisieren Schüler*innen Klassentages- oder Mitarbeiterausflüge. Die Schüler*innen sind hier für alle anfallenden Arbeiten in ihrem Unternehmen voll verantwortlich.

Die starke berufliche Ausrichtung gibt dieser Schulart ein unverwechselbares Profil und eröffnet ihren AbsolventInnen nachweislich beste Chancen auf dem Ausbildungsstellenmarkt. Durch die berufliche Kompetenz der Lehrkräfte an Wirtschaftsschulen kann die Vorbereitung der SchülerInnen auf das spätere Berufsleben besonders effektiv gelingen. Darüber hinaus können Absolventen der Wirtschaftsschule für ihre Ausbildung eine Lehrzeitverkürzung in verschiedenen kaufmännischen Berufen erhalten. Des Weiteren bietet dieser Schulabschluss den Absolventen der Wirtschaftsschule die Möglichkeit, weiterführende Schulen zu besuchen. Gerne wird hierbei die Fachoberschule oder das Wirtschaftsgymnasium gewählt.

Berufliche Schule für Kinder-/Sozialpflege.

Der Besuch einer Berufsfachschule für Kinderpflege vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten zur pädagogischen Mitarbeit in verschiedenen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, insbesondere bei der Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern im Säuglingsalter bis ins frühe Schulalter“ (BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UNTERRICHT UND KULTUS 2010: Lehrplan für die Berufsfachschule für Kinderpflege, S. 3).

Evangelische Berufsfachschulen legen neben der fachlich fundierten Ausbildung besonderen Wert auf die Persönlichkeitsbildung.

Fachakademie für Heilpädagogik.

Die Fachakademien für Heilpädagogik in Rummelsberg und Hof bilden Heilpädagoginnen und Heilpädagogen aus, die professionell Menschen mit Behinderungen, Einschränkungen oder Erschwernissen unterstützen. Sie assistieren diesen Menschen, fördern und bilden sie, damit diese selbstbestimmt und in sozialer Teilhabe leben können.

Berufsfachschulen für Pflege - Berufliche Schulen im Wandel.

Mit Beginn des Schuljahres 2020/21 bilden Berufliche Schulen in der Pflege generalistisch aus. Die bisherigen Ausbildungen zur Kinderkrankenpflege, Krankenpflege und Altenpflege sind nun in der Ausbildung zur Pflegefachfrau/ zum Pflegefachmann gebündelt. Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner werden an Berufsfachschulen für Pflege auf ihre Tätigkeit in klinischen Einrichtungen, Diensten der ambulanten Pflege, Pflege- und Betreuungseinrichtungen vorbereitet.

Berufsfachschulen für Alten- und Krankenpflegehilfe ermöglichen (jungen) Menschen den Einstieg in eine anerkannte Berufsausbildung. Mit der Ausbildung zum/zur Pflegefachhelfer*in Krankenpflege oder Pflegefachhelfer*in Altenpflege geht das! Im Anschluss haben die Absolvent*innen gute Aussichten auf einen sicheren Arbeitsplatz in nahezu allen pflegerischen Arbeitsfeldern. Der Abschluss öffnet aber auch die Tür zur weiteren beruflichen Qualifikation in der Pflege.

Fachoberschulen.

Die Fachoberschulen gehören zum Bereich der Beruflichen Schulen. Die Fachoberschulen zeichnet eine enge Verzahnung von theoretischem Wissen und der Erfahrung durch Praxisphasen aus. Die Fachoberschulen verleihen nach bestandener Fachabiturprüfung in der 12. Jahrgangsstufe die fachgebundene Hochschulreife/ Fachhochschulreife. Schüler*innen können aber auch bei Nachweis der notwendigen Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache das Allgemeine Abitur in der 13. Jahrgangstufe erwerben. Zu den angebotenen Ausbildungsrichtungen an Evangelischen Fachoberschulen gehören, Sozialwesen, Wirtschaft und Verwaltung, Gesundheit, Gestaltung und Technik.

An jeder beruflichen Schule liegt der Fokus stets auf jungen Menschen, die von Natur aus neugierig auf Neues sind.

Hier möchten wir Sie da abholen, wo Sie „stehen“ und Ihnen als Bezugsperson das Gefühl geben, dass Sie in Bezug auf Ihre Ausbildungswahl alles richtig gemacht haben. An unseren beruflichen Schulen möchten wir, dass Sie eine andere Schulkultur erleben dürfen -  . weil wir uns von ganzem Herzen um die uns anvertrauten jungen Erwachsenen kümmern, um sie bestmöglich auf das Leben vorzubereiten. Daher reicht es aus unserer Sicht nicht aus, an einer beruflichen Schule reines Wissen zu vermitteln. Wir sind der festen Überzeugung, dass nur die Kombination von formaler und nicht formaler Bildung verschiedene Aspekte des Lebens und der Gesellschaft darstellen und die richtigen Werkzeuge für das (Berufs-) Leben bieten kann. In der heutigen Arbeitswelt ist die Zusammenarbeit mit elektronischen Medien zu einem unverzichtbaren Bestandteil geworden. Unser Anliegen ist es, eine vernünftige Kombination von traditionellen Methoden und digital Technologien zu verwenden. . Das Erkennen von Grenzen und die Entfaltung von Möglichkeiten umfasst für uns den unabhängigen Einsatz von Technologie und Methoden. Hier geht jede berufliche Schule eigene Wege, um Schüler*innen und Studierende in ihrem Werdegang optimal  zu unterstützen.

In der theoretischen und praktischen Ausbildung an unseren beruflichen Schulen hat die Förderung der persönlichen Entwicklung einen sehr hohen Stellenwert. Wir sind fest entschlossen, für eine friedliche Zukunft, in der Menschlichkeit und Respekt unsere Gesellschaft prägen, einzustehen. Wir engagieren uns, um einen Beitrag zu leisten, die Welt  als einen Ort zu erhalten, an dem Menschen gerne leben. Unsere größte Aufgabe an der beruflichen Schule ist es, unsere Schülerinnen und Schülern bei der Entfaltung ihrer Potenziale zu unterstützen. Respekt und offene Kommunikation sind Eckpfeiler unserer Arbeit an jeder beruflichen Schule.

Wir sind stets bemüht, die Bedürfnisse der jungen Erwachsenen, die wir ausbilden,  wahrzunehmen und in der Ausbildung  die aktuellen fachlichen Standards zu vermitteln. Wir äußern unsere Kritik konstruktiv, Lösungen finden wir gemeinsam. Die Liebe zu Menschen, unser christlicher Glauben und die unantastbare Würde aller Menschen treiben uns an.

Unsere Schulen im Überblick

  • Fachakademie für Sozialpädagogik Traunstein
  • Fachakademie für Sozialpädagogik Traunstein

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